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Triathlon News

23.08.2017
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PV: Andreas Giersberg finisht auch Lauf um die Müritz über 76 km

Er ist ein Phänomen: nur eine Woche, nachdem Andreas Giersberg vom PV-Triathlon Witten einmal bei den '100 Meilen von Berlin' die Streckenführung der ehemaligen Berliner Mauer abgelaufen und dabei 161 Kilometer zurückgelegt hatte, stand der PVler in Mecklenburg-Vorpommern beim Lauf um die Müritz erneut am Start. Beim Müritzlauf waren es 'nur' 76 Kilometer.
"Nach Berlin hatten sich meine Beine erstaunlich gut erholt und ich fühlte mich wieder fit", so die Einschätzung von Andreas Giersberg vor seinem Lauf. Der Müitzlauf ab dem Luftkurort Waren führte über Forst- und Waldwege vorbei an abgeernteten Getreidefeldern durch den Nationalpark Müritz war dem PV-Athleten durchaus bekannt - immerhin war es bereits seine siebte Teilnahme.
7:57:25 Std. später erreichte Andreas Giersberg auf Platz 67 gesamt und als 13. seiner Altersklasse M50 das Ziel. "Obwohl der Lauf ohne große Probleme verlief, ist jetzt erstmal eine kleiner Erholungspause angesagt", so der PV-Ultraläufer im Ziel. MD
 


 






 

 


PV: Start erfolgreich beim Duisburger Innenhafenlauf

Mit schönen Erfolgen kehrte die Laufgruppe vom PV-Triathlon Witten vom Duisburger Innenhafenlauf heim. Über 10 gemeinsame Kilometer liefen Steffi Meckel und Aline Watson in 51:09 min. über die Ziellinie. Aline Watson holte sich mit dieser schnellen Zeit den 2. Platz in der W50 und Steffi Meckel platzierte sich als 5. W45.
Vater Christian und Sohn Max Meckel sowie Uli Pfalz vertraten die Ruhrstadt über 5 km. Während Max Meckel für die Strecke 18:17 min. brauchte und damit 'Bronze' in der MJU 18-20 holte, kam Christian Meckel als 12. M45 in 22:06 min. ins Ziel. Uli Pfalz rundete das gute Abschneiden der PVler mit dem 4. Platz in der M60 mit einer Zeit von 24:55 min. ab. Das Tüpfelchen auf dem "i" setzte ein weiterer Sproß aus der sportlichen Meckel-Familie: Lukas Meckel gewann den Schülerlauf in der MJU14 über 1230 m in 4:14 min. MD

 

 
 

PV: Breitensportler finishen in Borken und Hückeswagen ganz vorne

Dass auch die kleinen, eher familiären Wettkämpfe sportlich wie auch atmosphärisch ihren Reiz ausüben, bewies am Wochenende der Triathlon in Borken. Im reichhaltigen Angebot des Veranstalters auch genau die richtigen Distanzen für Einsteiger. Geschwommen wurde beim Volkstriathlon im kleinen flachen Pröbsting-Badesee mit sehr erfrischenden 19,5 Grad über eine Distanz von 300 m, dem 15 km auf dem Rad und abschließend 3,5 km im Laufschritt folgten. Dieser Volkstriathlon gefiel auch einem Trio vom PV-Triathlon Witten mit Petra Makalowski, Jacqueline Schmitt und Judith Sekulic, das in dieser Zusammensetzung bereits schon einmal erfolgreich in einer Staffel beim Phoenix-Triathlon in Dortmund an den Start gegangen war. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit: ein recht heftiger Wind wirbelte abwechselnd Sonne, Wolken und Regen durcheinander.

Jacqueline Schmitt, die als erfahrene Schwimmerin auch mal Triathlonluft schnuppern und austesten wollte, wie weit sie es als erfahrene Schwimmerin im Triathlon bringen kann, überzeugte nach ihrer erfolgreichen Premiere in Dortmund nun in Borken mit dem 5. Platz gesamt bei den Frauen und als Zweite in der Weiblichen Hauptklasse mit einer Zeit von 57:07 min. Damit dürfte ihre Frage nach den Einstiegschancen für Schwimmer/innen mit einem deutlichen " sehr gut" beantwortet sein. Ihre PV-Teamkameradinnen Petra Makalowski und Judith Sekulic mit dem 6. und 7. Platz in der W45 rundeten das gute Abschneiden der PV-Damen über die Volksdistanz mit einer Zeit von 1:12:55 Std. ab.

Auch am Kurztriathlon waren PVlerinnen erfolgreich beteiligt: Über 600 m Schwimmen/28 km Radfahren/7500 m Laufen waren Ingelore Köster und Nermin Cartilli ins Rennen gegangen. Die beiden nur körperlich 'Kleinen' überzeugten: Ingelore Köster gewann die W70 in 2:18 Std. und Nermin Cartilli verpasste knapp das Siegerpodest mit dem 4. Platz in der W40 und einer Zeit von 1:56 Std.

Andere Stelle, hervorragende Erfolge: in Hückeswagen wussten Mathias Hölscher wie auch PV-Trainer Andreas Kapka die guten Wetterbedingungen, das saubere Wasser im Stausee und auch die mit einigen Höhenmetern herausfordernden Strecken auf der Rad- und Laufstrecke zu schätzen und gewannen jeweils 'Silber' über die Volksdistanz. MD




PV: Athleten werden in Dänemark und Schweden zum ironman

Waren es gerade noch sieben Athlet/innen vom PV-Triathlon Witten im beschaulichen Borken und Hückeswagen, die über die Volks- und Kurzdistanz starteten, so steuerten Andreas Portmann und Silke Wienforth internationales flair mit je einem ironman zur erfolgreichen PV-Bilanz des Wochenendes bei.

Silke Wienforth hatte sich den ironman copenhagen als großes Ziel für 2017 gesetzt. Mit viel Training und erfolgreichen Testwettkämpfen im Rucksack war die langjährige Athletin vom PV-Triathlon in die Hauptstadt von Dänemark gereist. Kondition und Technik stimmten, nur auf das Wetter war am großen Tag des Triathlons kein Verlass gewesen: immer wieder erschwerten heftiger, zum teil böiger Wind und Regenschauer den Kampf über 3,8 km schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 lange Marathonkilometer im Laufen. Minuspunkte verdiente sich zudem auch der Veranstalter, der den Athleten keine Duschen, einen Burger als einzige Verpflegung und Wasser, Cola und Red Bull als Getränke zur Verfügung gestellt hatte.

Für das Schwimmen über 3,8 km im nur 18,8 Grad 'warmen' Wasser brauchte die PVlerin 1:11 Std. Nach dem Wechsel aufs Rad kehrte Silke Wienforth 6:04 Std. und 180 km später in die Wechselzone zurück, die in Copenhagen in einer Tiefgarage untergebracht war. Den abschließenden Marathon lief die PVlerin mit einer Zeit von 4:17 Std. und den gesamten ironman in einer Zeit von 11:47 Std. ins Ziel. Glücklich, auch diesen ironman gefinisht zu haben und voller Freude auf eine heiße Dusche ging es zurück.

Andreas Portmann finisht ironman in Kalmar/Schweden zum 50. Geburtstag
Meike Hoffmeister hatte den ironman im schwedischen Kalmar in guter Erinnerung behalten: bereits 2012 war die PV-Athletin bei der Premiere am Start gewesen und beeindruckt von der außergewöhnlichen Athmosphäre zurückgekehrt. Da sich ihr Lebensgefährte Andreas Portmann zu seinem 50. Geburtstag einen ironman gönnen wollte, fiel die Wahl schnell auf das schwedische Kalmar. Beide Triathlonverrückten spürten schon bei der Pastaparty dieses einmalige schwedische Gefühl für den Sport und eine Begeisterung, die von den Zuschauern auf die Aktiven ausstrahlte. Immerhin, so wies es die Statistik aus, stammten 72% der Teilnehmer/innen aus Schweden.
Leider schien auch in Schweden das Wetter nicht mitzuspielen: die Nacht vor dem ironman wurde noch zusätzlich verkürzt durch starken Regen und Wind, der auf das Wohnmobil der beiden PVler prasselte, aber pünktlich zum Start lichtete sich der Himmel und die Sonne kam hervor.
Trotz der weltweiten Erfahrungen der erfahrenen ironman, die bis nach Hawaii reichen, erzeugte die Atmosphäre vom ersten Startschuss bis zum Eintreffen des letzten Finishers bei beiden Pvlern eine Gänsehaut.

Für das Schwimmen in einem etwas winkeligen Kurs im Kalmarsund brauchte Andreas Portmann, bedingt durch einen kleinen, von den Beibooten korrigierten Abstecher von der Ideallinie noch gute 1:18:58 Std. Der durchgehend flache Radkurs führte über die 6 km lange Öland Brücke, die ausschließlich am Renntag nur für Fahrräder geöffnet wird, auf die Insel weiter in den Norden von Kalmar. Kräftezehrend wirkte sich der auffrischende Wind auf der weiten Teilen der 180 km langen Radstrecke aus. Da konnte auch der leichte Rückenwind auf dem Weg zum Festland nur wenig ausgleichen. Die Uhr blieb hier für Andreas Portmann mit 6:10 Std. zwar knapp über dem erhofften 30er Schnitt, entsprach aber in Anbetracht der Bedingungen einer guten Leistung. Der abschließende Marathon führte über drei Runden in Schleifen durch die Stadt und über eine abschließend größere Runde wieder nach Norden zurück.

Entlang der Strecke und vor allem in der Stadt feierten die Zuschauer bis zum Eintreffen des letzten Athleten und sorgten in Form ein einzigen Party für Unterstützung und Anfeuerung. So getragen konnte sich Andreas Portmann, der die Schlussdisziplin in 5:07:52 Std. zwar etwas langsamer als erhofft, aber erfolgreich absolvieren konnte, nach 12:48:01h als 126. der Ak 50-54 von den 5000 Zuschauern vor der Barockkirche im Zentrum von Kalmar ins Ziel feiern. MD

 

TT-TGW: Der Prophetenberg als Scharfrichter
Gute Gesamtleistung der TTW-Herren in der 2. Bundesliga mit Gesamtrang 5 in Grimma

Zum vorletzten Wettkampf trafen sich die Athleten der 2. Bundesliga Nord am Sonntag, den 20.08.2017, im sächsischen Grimma beim 13. Muldental-Triathlon. Hier galt es einige Stunden vor den Rennen der 1. Bitburger 0,0%-Triathlonbundesliga (inkl. Dt. Meisterschaft Sprint), einen Sprint-Triathlon zu bestreiten.

Am Schwimmstart standen mit Teamcaptain Sebastian Krusch, Lukas Engelbert, Marius Güths, Lars Wenzel und Sjoerd Veltman erfahrene Zweitligastarter. Geschwommen wurden die 750 Meter in dem Fluss Mulde, wobei 375m erst gegen die Strömung und dann zurück geschwommen wurden. Als drittes Team der Tabelle durften die TTWler auch als dritte Mannschaft die Startposition wählen, was taktisch wichtig war, da es am Rand des Flusses weniger Strömung gab.

Die fünf Athleten kamen beim Schwimmen alle gut durch; insbesondere Lars Wenzel konnte früh als 15. aus dem Wasser kommen und schaffte damit die 2. Radgruppe. Sebastian Krusch erreichte nicht weit dahinter eine kleinere dritte Radgruppe und jagte der großen 2. Radgruppe nach. Lukas Engelbert, Sjoerd Veltman und Marius Güths folgten kurz dahinter.

Die Radstrecke wurde zu den Vorjahren wieder verändert, sodass die schon anspruchsvolle Strecke mit einem kleinen Berg und Kopfsteinpflaster um den steilen Prophetenberg erweitert wurde, den es schon bis zum Jahr 2014 gab.

Auf dieser schwierigen Radstrecke konnten fast alle Wittener ihre Radstärke ausspielen, nur Sjoerd Veltman hatte nach einer Sturzverletzung etwas Mühe mit dem Kurs. Sebastian Krusch brachte richtig Druck auf die Pedale und konnte mit der drittbesten Radzeit in der letzten von drei Radrunden zur zweiten Gruppe aufschließen und beendete mit Lars Wenzel das Radfahren zusammen.

Marius Güths und Lukas Engelbert nahmen einige Sekunden später die Verfolgung auf. Sjoerd Veltman folgte in einer kleineren Gruppe dahinter.

Marius Güths und kurz dahinter Lukas Engelbert rannten mit einer der schnellsten Laufzeiten (15:22/15:23 min) durch die Innenstadt von Grimma und konnten als schnellste Wittener als 17. (Marius) und 23. (Lukas) das Ziel auf dem Marktplatz erreichen. Sebastian Krusch folgte dahinter als 27., bevor Lars Wenzel auf Position 43 das Ergebnis für die Tageswertung vervollständigte. Sjoerd Veltman kam als 63. ins Ziel. Leider fiel Marius Güths aufgrund einer Zeitstrafe noch auf den 22. Platz.

Mit dieser kompakt guten Mannschaftsleistung reichte es für Tagesplatz 5. Vor dem letzten Wettkampf in Hannover in 2 Wochen, befinden sich die Herren des Triathlon TEAM TG Witten auf dem dritten Tabellenplatz hinter Köln und Hannover. TF

 





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