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Alle meine Wettkämpfe
(letzte Aktualisierung: 27.05.17)
 

siehe auch: schönste Läufe in Westfalen  Trophäen


 

 






„Nichts ist vergleichbar
mit der einfachen Freude,
Rad zu fahren.“

(John F. Kennedy)

Die nächsten Läufe:

02.07.17 (Rad) Corvara (I), Maratona dles Dolomites  108km/3100Hm
09.07.17 (Rad) Tannheim (AUT), Radmarathon Tannheimer Tal  130km/970Hm
30.07.17 (Rad) St. Anton (AUT), Arlberg Giro  148km/2500Hm
 

lfd.
Nr.

Datum

Ort

Name

Event
lfd Nr

 Distz
km

Distz
lfd Nr

ømin
/km

Std

Min

Sek

Link zu persönlichen
kurzen Eindrücken

2017

R26 21.05.17

Cesenatico (I)

Nove Colli

2 205 1 19,6 10

28

21

Ernüchternde Königin

434 07.05.17

Bochum

Lauf am Kemnader See

3 10 117 6:12 1

01

56

Ein Sonntag am See

433 23.04.17

London (UK)

Marathon

18 42,2 49 6:06 4

17

18

Hauptsache 18

432 26.03.17

Venlo (NED)

Venloop

3 21,1 56 4:58 1

44

43

Generalprobe

431 26.02.17

Moshi (TAN)

Kilimanjaro Marathon

1 42,2 48 7:06 4

59

25

Lauf durch Afrika

430 12.02.17

Herten

Bertlicher Straßenläufe

38 21,1 55 5:24 1

53

50

Kopf überlistet

429 08.01.17

Clifton (RSA)

Bay to Bay Run

2 30 3 5:45 2

52

20

Aussichtslauf

428 07.01.17

Franschhoek

Parkrun

1 5 41 7:01  

35

07

Von Läufern für Läufer

  2007  2008  2009  2010  2011  2012  2013  2014  2015  2016
  1983-1998  1999  2000-2001  2002  2003  2004  2005 
2006

R26

21.05.17 Cesenatico (I), 47. Nove Colli
130 (1800), 205 (3840)



Der Nove Colli nennt sich frei von Bescheidenheit die "Königin der Gran Fondos" und führt deshalb eine veritable Krone im Logo. In jedem Fall berechtigt wäre "Großmutter der Gran Fondos", denn mit der 47. Auflage ist diese Veranstaltung europaweit die älteste ihrer Art. Rund 10.000 Teilnehmer machen sich auf die Strecke und verteilen sich je zur Hälfte auf die beiden Distanzen, zwischen denen man sich noch unterwegs entscheiden kann. Oder entschieden wird, denn wenn man nach 102 km zu spät am Abzweig ist, bleibt einem keine Wahl mehr. Königlich ist die Schönheit der Landschaft, unterste Schicht ist der Zustand der Straßen. Wenn man aus dem Ruhrgebiet kommt, ist man daran gewöhnt. Keinen Fehler macht man, setzt man auf eines der sehr guten Leihräder vor Ort. Das eigene Material wird es einem danken. Nach dem Ritt über die neun Hügel mit respektablen Steigungsprozenten gibt es zur Belohnung eine Kronen-Medaille. Bestraft wird allerdings, wer zu spät kommt, mit einer trockengelaufenen Biertheke.


Zu meinem Rennen: 205 km, 3840 Höhenmeter, 10:28:21 Std,
209. M60 von 236 (89%) , 4.328. gesamt von 4617 (94%)

Nachdem ich vor 2 Jahren so spät beim Start war, dass die Zeitnahme nicht nur abgebaut, sondern schon alle Helfer verschwunden waren, bin ich dieses Mal sehr zeitig. Fast eine Stunde warte ich, bis es los geht. Dass ich im letzten Startblock unter den letzten bin, stört mich wenig. Ich will es vorsichtig angehen, der Tag ist noch lang. Manche Möchtegern-Verunsicherer behaupten, man müsse mindestens 6.000 km Vorbereitung in den Beinen haben, um hier mitfahren zu können. Ich habe 1.500. Immerhin bin ich diese Woche noch 300 gefahren, also 20 % des bisherigen Jahrespensums. Doch ich denke mir, wer lange laufen kann, kann auch lange radfahren.

20 Minuten vor dem Cut bin ich am Abzweig zur langen Strecke und fühle mich warmgefahren. Das passt: So gut bin ich diesem Jahr noch nicht gefahren. Auch die 16 bis 18%er stellen mich vor keine Probleme. Ich trete langsam, aber ich trete, im Gegensatz zu vielen anderen. Allerdings habe ich auch das 30er Senioren-Ritzel aufgelegt. Da kriegen auch die Läuferbeine die Kurbel noch rum. Nach einem fulminanten Endspurt bin ich vorübergehend glücklich mit meiner Leistung, bis ich die Ergebnisliste sehe. Vergleiche können sehr ernüchternd sein. Dazu passt auch, dass die 90 % vor mir das ganze Bier weggetrunken haben.
 

434

07.05.17 Bochum, 16. Lauf am Kemnader See
300m/2/10

Bereits zum 16. Mal veranstaltet das Team der LGO Bochum den Lauf am Kemnader See, der seit einigen Jahren nicht mehr um den See führt, sondern in 2 Runden auf der Bochumer Seite bleibt. Die schnelle Strecke kommt gut an, das beweisen wiederum 565 Finisher. Die guten Kontakte zum TV Wattenscheid sorgen zudem für ein hochklassiges Spitzenfeld. Biemnet Kfle aus Eritrea liefert mit 31:22 einen neuen Streckenrekord und Eleni Gebrehiwot siegt klar in 37:07.

Gut an kommt aber auch ganz besonders die familiäre Atmosphäre bei der LGO Bochum. Hier spürt man an jeder Ecke, dass es ein Lauf von Läufern für Läufer ist. Dem ganzen Team der LGO gebührt ein Freundlichkeitspokal.


Zu meinem Lauf: 10 km, 1:01:56,
17. M60 von 18, 399. gesamt von 443

Meine Frühjahrslaufsaison ist beendet. Der Sommer soll dem Radfahren gehören. Im gemäßigten Pacemaker-Tempo zu laufen, das sollte aber möglich sein. Wir peilen optimistisch erstmal 60 Minuten an. Nach 3 km lässt C allerdings schon ein Sauerstoff-Defizit hören. Der Gesichts-ausdruck mahnt zur Gesundheitsvorsorge. Wir nehmen Tempo raus, und sie erholt sich bald. Die zweite Hälfte wird dann schön gleichmäßig, das Ergebnis ist immer noch vorzeigbar. Ein schöner Sonntagmorgen, auch wegen der vorzüglichen Kuchentheke.
 

433

23.04.17 London (UK), 37. Marathon
42,2

Seit Hugh Brasher die Regie beim London Marathon übernommen hat, hat die Veranstaltung neuen Schub bekommen. Kleine Verbesserungen im Detail vermerken nur die Wiederholungstäter unter den Hobbyläufern. Heute kommt es zu einer der größten und erfolgreichsten Auflagen in der Geschichte des London Marathons. Mary Keitany läuft mit fabelhaften 2:17:01 neuen Women-only Weltrekord und auch die Zweite, Tirunesh Dibaba, bleibt noch unter 2:18. Mit 39.514 Finishern laut offizieller Ergebnisliste wird ein neuer Teilnehmer-Rekord aufgestellt. Das schöne Wetter ermöglicht zudem die wohl größte Zuschauerkulisse aller Zeiten.

Obwohl nur 2 Wochen zuvor ein Attentat auf der Westminster Bridge das Land erschütterte, bleibt die Atmosphäre heute völlig entspannt. Die Sicherheitsmassnahmen sind bestimmt deutlich erweitert worden. Wir Läufer bemerken davon nichts. Weder ist übermäßig viel Polizei zu sehen, noch werden wir verstärkten Kontrollen unterzogen. Britische Coolness.

Kein Wunder, dass nach diesem Festtag, der 6 Stunden lang live bei BBC1 übertragen wurde, ein weiterer Rekord aufgestellt wurde. Unglaubliche 386.050 Läuferinnen und Läufer haben sich bei Verlosung um einen Startplatz für 2018 beworben!


Zu meinem Lauf: 42,2 km, 4:17:18, 239. M60 von 578 (41%), 17.388 gesamt von 39.432 (44%)

Mein Bericht kommt spät. Enttäuschung zu vermelden, macht eben wenig Spaß. Wenigstens kann ich sagen, ich habe es versucht. Das erklärte Ziel war, sich für Boston 2018 zu qualifizieren. Dazu muss ich möglichst klar unter 4:10 bleiben. Mit einer Zeit von unter 4:00 würde ich mich sogar für London 2018 qualifizieren. Das sah machbar aus. Doch ich bin krachend gescheitert.

Bis 30 km bleibe ich zwar im Zeitplan, aber ich spüre schon früh, dass es heute nichts wird. Trainingsrückstand und nicht ganz überstandene Erkältung - zumindest weiß ich, woran es liegt. Dass ich so lange das Wunschtempo halte, ist mehr eine Verzweiflungstat. Die Hoffnung auf ein Wunder endet in ausgedehnten Geh-Phasen. Das Lächeln im Ziel fällt mir dennoch leicht. Das Wichtigste ist schließlich, dass die Serie gehalten hat. Nummer 18 ist im Sack.

Heute lese ich in der Zeitung, dass deutsche Senioren sich 8 Jahre jünger fühlen, als sie sind. Trifft auf mich nicht zu. Erst recht nicht nach einem solchen Lauf.


Fotos: Isaak
 

432

26.03.17 Venlo (NED), 12. Venloop
5/10/21,1

Die Partystimmung beim Venloop ist schon sprichwörtlich. Das sonnige Frühlingswetter trägt heute noch seinen Teil dazu bei, dass die holländischen Zuschauer kaum noch zu bändigen sind. Der Halbmarathon wird zu einem Lauf durch eine Musikkulisse, die überwiegend von Aprés-Ski-Klassikern geprägt ist. Campingtische, Grillstationen und ganze Biertheken werden in den Vorgärten aufgebaut, die Straßen sind bunt dekoriert, die Stimmung ist entsprechend. Kaum ein Läufer kann sich dem entziehen. Kein Wunder, dass die meisten hier nicht auf die Uhr schauen und lieber die fröhliche Kommunikation mit dem zuschauenden Partyvolk bevorzugen. Gleichzeitig ist die Strecke schnell und flach. Wer will, kann auch Tempo machen. Das beweisen die Zeiten der kenianischen Sieger, die auf Weltklasse-Niveau liegen.

Zu meinem Lauf: 21,1 km, 1:44:43,
24. M60 von 248 (10%), 1388. gesamt von 7663 (18%)

Die brasilianisch bunt und knapp gekleideten Tänzerinnen am Start darf man doch anschauen? Dazu sind sie schließlich da. Ich bin eher peinlich berührt und gucke nur leicht verschämt aus den Augenwinkeln, doch nicht ohne Interesse.

Aber ich will mich ja auch aufs Laufen konzentrieren. Das soll heute die Generalprobe für den Sub-4Std-Marathon in London sein. Wenn es mit dem heutigen Resultat nicht realistisch erscheint, kann ich den Versuch in London gleich bleiben lassen.

Mutig beginne ich also mit einem knappen 5-Minuten-Tempo. Das fühlt sich ganz gut an. Ich teile mir die Distanz in 5km-Abschnitte ein und nehme mir vor, immer noch im nächsten Abschnitt das Tempo zu halten. Für das Spektakel am Rande habe ich so nur wenig Aufmerksamkeit. Manchmal allerdings geht die Musik doch in die Beine. Da heißt es, sich zu bremsen, der Einbruch wird schon noch kommen. Doch er kommt erst nach dem Brückenanstieg auf dem vorletzten Kilometer. Die letzten 1000 Meter sind die längsten und werden zur Willensprobe. Ich halte durch.

So schlimm kann es aber nicht gewesen sein. Ich hab im Ziel nicht einmal gekotzt.

431

26.02.17 Moshi (TAN), 15. Kilimanjaro-Marathon
5/21,1/42,1



Bild-Bericht  WAZ-Artikel
 

Zu meinem Lauf: 42,2 km, 4:59:25, 207. von 275 gesamt, 41. von 69 M40-99

Bei der Reise nach Tansania bin ich mir gar nicht sicher, was Priorität hat: die Gipfelbesteigung oder der Marathon. Auf dem Gipfel war ich vor 12 Jahren schon mal. Deshalb bin ich nicht sehr enttäuscht, als wir die Bergtour bei 5.000m abbrechen. Nun kann ich mich auf das Ziel beim Laufen konzentrieren. Und das heißt: Ankommen. Die klimatischen Bedingungen mahnen dazu, an die Gesundheit zu denken. Das tue ich spätestens nach 18 km, als ich zum ersten Mal ins Gehtempo falle. Bis zum Finish bleibt es ein steter Wechsel aus Laufen und Gehen. Anfangs sind die Laufphasen länger, später die Gehphasen. Diese Taktik ist insoweit erfolgreich, als ich mir bereits vorher eine Zeit von 5 Stunden als realistisch ausgerechnet hatte.

So bleibt die körperliche Belastung begrenzt, ohne dass das läuferische Erlebnis leiden würde. Im Gegenteil. Ich genieße die afrikanische Atmosphäre an der Strecke. Bunte Obst- und Gemüsestände am Straßenrand, der Metzger hängt sein Fleisch dekorativ in die Sonne, Kuh- und Ziegenherden werden gehütet, farbenfroh gekleidete Frauen schauen sich interessiert das Läufertreiben an und winken uns zu. In Afrika sollte man Ultra laufen, ein Marathon ist einfach zu kurz. Im Ziel bin ich glücklich, aber bedauere zugleich, dass es schon vorbei ist.
 

430

12.02.17 Herten, 101. Bertlicher Straßenläufe
800m/5/7,5/10/15/21,1/30/42,2

Anläßlich ihres 100. Jubiläumslaufes sind die Bertlicher in Spiridon 02/2017 gebührend gewürdigt worden. Das haben sie verdient, und es ist - auch an dieser Stelle - genug zu ihrer Perfektion gesagt worden. Wenn es überhaupt etwas zu nörgeln gibt, dann allenfalls die DLV-Richtlinientreue, mit der die Bertlicher schon sprichwörtlich zu Werke gehen. Wer mit Hund oder Babyjogger hier an den Start zu gehen trachtet, wird mit wettkampfrichterlicher Strenge zurückgewiesen. Was der DLV will, ist hier Gesetz. So gibt es für Walker keine Platzierungen, sondern nur eine alphabetisch sortierte Teilnehmerliste. Belohnt wurde der SuS Bertlich denn auch mit mehreren Deutschen Meisterschaften, die hier schon ausgerichet wurden. Dabei hat der DLV mittlerweile schon Mühe, überhaupt Ausrichter zu finden. Dass sie sich vor Arbeit drücken würden, kann man den Bertlichern jedenfalls nicht vorwerfen. Im Gegenteil, sie finden immer wieder Kleinigkeiten, mit denen sich die Perfektion noch perfektionieren lässt.

Zu meinem Lauf: 21,1 km, 1:53:50, 5. M60 von 12, 62. gesamt von 142 (44%)

Zur Marathon-Vorbereitung steht eigentlich ein 30er auf dem Plan. Selbst als Trainingsminimalist sollte ich diesen zweiten langen Lauf machen. 2 Dreissiger sind wenig. Doch ich sage mir immer, besser schlecht vorbereitet an den Start kommen, als topfit wegen Verletzung absagen zu müssen.

Da aber in Bertlich die Kuchentheke längst geplündert ist, wenn die 30er im Ziel sind, entscheide ich mich für den Halbmarathon und mache kurzerhand vorher eine Trainingsrunde auf der 7,5er Strecke. Damit ist auch der eigene Kopf überlistet. Die Warmlaufrunde ist schnell vergessen, wenn man erstmal mit den anderen unterwegs ist. Vor Augen hat man nur noch die Halbmarathonstrecke und trotzdem rund 30 km im Sack. Diese Taktik macht natürlich keine Hoffnung auf einen Alterklassensieg. Der wäre heute aber auch in Bestform nicht drin gewesen. Zu stark ist die Konkurrenz. Den Bertlich-Pokal hebe ich mir für nächstes Jahr auf. Als Junior in M65 greife ich wieder an.

429

08.01.17 Clifton (RSA), Bay to Bay Run
15/30

Kein Zweifel, es ist die wunderschöne Strecke, die immer mehr Läufer hier an den Start zieht. Über 5.000 sind es heute, davon etwas mehr als die Hälfte auf der längeren Distanz. Viele bereiten sich hier auf den Peninsula Marathon vor, der im Februar zum 50. Mal stattfindet und der erste der drei großen Kapstädter Marathons im Kalender ist.

Immer am Atlantik entlang geht es von Camps Bay nach Hout Bay und wieder zurück, und nicht etwa flach. 3 Hauptanstiege summieren sich auf ca. 370 Höhenmeter. Wie im südafrikanischen Sommer üblich und nachvollziehbar, ist der Start schon um 6 Uhr. Um 10 Uhr ist Zielschluss, und wie ebenfalls üblich kommt nicht in die Ergebnisliste, wer auch nur eine Sekunde zu spät kommt.




Zu meinem Lauf:
30 km, 2:52:20,
13. M60 von 57 (23%), 890. gesamt von 2.808 (32%)

So lang bin ich seit August nicht mehr gelaufen. Doch bin ich
zuversichtlich, ausreichend trainiert zu sein, um hier ordentlich
ins Ziel zu kommen. Ich betrachte es als Vorbereitungslauf für
größere Ziele und stelle mich weiter hinten ins Feld. Das kostet
erstmal eine Minute an Bruttozeit, denn Netto gibt es nicht.

Dann schließe ich mich dem 3-Stunden-Pacemaker an, der mir
am ersten Anstieg aber doch zu langsam wird. Nun wird es ein
Muster an Gleichmäßigkeit. Ich spule meinen Lauf ab, genieße
die Atmosphäre und die Aussicht. Die Temperatur steigt allmählich
in Richtung 30°c. Da bleibt auch der sonst bei mir übliche Husten-
anfall aus. Am Ende kann ich gar einen kleinen Endspurt hinlegen.
Und C ist nach 15 km so schnell da, dass ich ihren Zieleinlauf verpasse.

428

07.01.17 Franschhoek (RSA), 44. Parkrun
5

Parkrun ist eine internationale Initiative von Läufern für Läufer. Die Regel: Jeden Samstag um 8 Uhr werden 5 km in grüner Umgebung gelaufen, unter Wettkampfbedingungen, aber für Jedermann, auch für Fun-Läufer und Walker. Es gibt keine Startnummern und doch Zeitnahme und Ergebnisliste. Das funktioniert so: Der Läufer und die Läuferin registrieren sich im Internet und drucken ihren Barcode aus. Diesen Barcode zeigt man bei Start und Ziel vor. Die Teilnahme ist kostenlos. Teilnehmer werden aufgefordert, mindestens 3mal im Jahr als Freiwillige mitzuhelfen.

Der Parkrun hat seinen Ursprung in Großbritannien. Dort gibt es bereits 440 regelmäßige Veranstaltungen. In Südafrika sind es 93. Deutschland ist noch nicht dabei.


Zu meinem Lauf: 5 km, 37:07, 30. gesamt von 64

Am Start auf dem Gelände des Weinguts Rickety Bridge versammelt sich eine bunte Laufgesellschaft. Von 8 bis 80 sind alle dabei, auch einige Vierbeiner. Die Atmosphäre ist eher wie bei einem regelmäßigen Trainingslauf. Man kennt sich. Wir haben im Urlaub keinen Drucker dabei und laufen ohne mitgebrachten Barcode inkognito: "Unknown" heißt es dann in der Ergebnisliste. Die flache Strecke führt uns kreuz und quer durch die Weinreben. Wir gehen es betont gemütlich an und schonen uns für unser Hauptereignis morgen. Kurz vor dem Ziel verlaufen wir uns, sind zu früh im Ziel und müssen nochmal auf eine Extra-Schleife, damit wir auch offizielle Finisher sind. Egal, das hat hier Spaß gemacht.

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