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Meine Wettkämpfe 2012


zum aktuellen Jahr
 

siehe auch: schönste Läufe in Westfalen  Trophäen

 

 

 

"Auch wenn man nichts zu erwarten hat,
soll man ein guter Mensch sein.
Mühsal gehört zum Leben."

Patrick Makau (Kenia),
Marathon-Weltrekordler
 


 

2012

lfd.
Nr.

Datum

Ort

Name

 Distz
km

Distz
lfd Nr

ømin
/km

Std

Min

Sek

Link zu persönlichen
kurzen Eindrücken
356 31.12.12

Werl-Soest

31. Silvesterlauf

15,0 30 4:30 1

07

39

Ab morgen der Jüngste

355 14.12.12

Ahlen

9. Wintercitylauf

10,0 102 4:35  

45

49

Kalte Dusche mit Böen

354 09.12.12

Witten

22. Weihnachtslauf

9,1 1 4:26  

40

24

Gutes Quäl-Niveau

353 01.12.12

Herdecke

29. Nikolauslauf

9,6 8 4:35  

44

01

Lernstunde Bescheidenheit

352 07.10.12

Chicago (US)

35. Marathon

42,2 35 5:28 3

50

33

43% mit Hochstimmung

351 04.08.12

Dortmund

7. Fredenbaum-Lauf

10,0 101 4:31  

45

08

Haare fliegen besser als Beine

R12 08.07.12

Alberville (F)

20. L'etape du tour

152 1 15,3 9

59

58

Wie die Profis

R11 01.07.12

La Villa (ITA)

26. Maratona dles Dolom.

138 3 16,5 8

20

49

Heißer Dickschädel

R10 24.06.12

Nauders (AUT)

19. Dreiländergiro

168 3 19,6 8

34

31

Stelvio zum Letzten

350 26.05.12

Arolsen

31. Waldmarathon

42,2 34 5:36 3

56

20

Reizvolle Runde

349 12.05.12

Bochum

22. Rund um Ümminger See

5,0 35 4:18  

21

30

Im Schatten versteckt

348 22.04.12

London (UK)

32. London-Marathon

42,2 33 5:30 3

52

14

Läufer-Leben spüren

347 07.04.12

Paderborn

66. Osterlauf

21,1 40 4:34 1

36

27

Für die schöne Historie

346 01.04.12

Haltern

23. Flaesheimer Halbmar.

21,1 39 4:54 1

43

24

Je ne regret rien

345 11.03.12

Hörnum-List

31. Sylt-Lauf

33,3 6 5:12 2

53

22

Lohnenswerte Depri

344 25.02.12

Bad Salzuflen

20. Baukasten-Lauf

26,0 1 5:23 2

20

43

Kur-Laufen

343 12.02.12

Herten-Bertlich

86. Straßenläufe

21,1 38 5:00 1

45

06

Kult-Schmerz

1983-1998  1999  2000-2001  2002  2003  2004  2005  2006  2007  2008  2009  2010  2011  2012  2013

356

31.12.12 Werl-Soest, Silvesterlauf
5/15

3293 Finisher im Hauptlauf sind immer noch eine stattliche Zahl, doch ist nicht zu übersehen, dass dem Klassiker der Silvesterläufe die Teilnehmer verloren gehen. Ein Grund ist nicht erkennbar, allenfalls das Überangebot an Veranstaltungen. Silvester ist der Tag des Jahres mit den weitaus meisten Volksläufen, und das gilt auch für das dichtbesiedelte östliche Ruhrgebiet. An der Stimmung unterwegs und besonders in Soest liegt es nicht. Es ist immer noch ein riesiges Vergnügen, beim Zieleinlauf in die Menschenmenge auf dem Marktplatz einzutauchen.


Zu meinem Lauf: 15km, 1:07:39, 16. M55 von 198 (8%),
438. gesamt von 3293 (13%)

Liegt es an der Salzluft beim Warmlaufen um die Saline? Immer wieder geschieht mein kleines Wunder in Werl. Beine und Lunge machen zu Silvester eine eintägige Verjüngungsanleihe und lassen mich nochmal richtig rennen.

Schon nach 3km weiß ich, dass heute was geht. Bei 10km liegt die Zwischenzeit knapp unter 45 Minuten, und ich bin mir da schon ziemlich sicher, dass es doch wieder klappt: Ich bin nochmal schneller als 1985, als vor 27 Jahren!

Auf dem Soester Marktplatz bremse ich glücklich beim ersten Torbogen ab und merke erst dann, dass die Chip-Matten ein paar Meter weiter hinten liegen. Das kostet mich den entscheidenden Moment, denn zur altersbereinigten Bestzeit fehlen mir nur 5 Sekunden. Als süchtiger Statistiker kann ich mir mein Erfolgserlebnis doch noch selbst basteln: Von 31 Teilnehmern des Jahrgangs 1953 bin ich der schnellste! Ein schöner Abschied aus der Altersklasse. Nur Läufer werden älter und sind im nächsten Jahr die Jüngsten. Ich freue mich auf die M60.

355

14.12.12 Ahlen, Wintercitylauf
2,1/10

"Kein Lauf für Warmduscher", so steht es auf der Internetseite des Veranstalters LG Ahlen. Mitte Dezember ist im Münsterland auch kein lauer Sommerabend zu erwarten, doch heute treten wirklich nur die Unentwegten an. Böiger Wind fegt den kalten Dauerregen durch die engen Gassen der Altstadt. Statt der gewohnten 500 Läufer kommen nur gut 200. Dabei könnte es ein so schöner Abend sein. 5mal führt die Runde über den stimmungsvoll weihnachtlichen Marktplatz, eine Blaskapelle spielt tapfer gegen das Wetter an. Die Fackeln am Rande der Strecke sind bald ausgeblasen.

Den Leistungen tut dies alles keinen Abbruch. 38 LäuferInnen bleiben unter 40 Minuten, der Sieger legt auf der winkeligen Strecke mit vielen engen Kurven eine 31er Zeit hin! Eine schöne Veranstaltung, der man einen lauen Sommerabend wünschen würde.


Zu meinem Lauf: 10km, 45:49, 6. M55 von 11, 100. gesamt von 221 (45%)

Die Regel vom letzten Sonntag bestätigt sich heute im umgekehrten Sinne. Wer sich zuviel vornimmt, erleidet Schiffbruch. Dieses Bild passt gut, denn nasse Füße haben wir schon vor dem Start.

Nach wenigen hundert Metern werde ich auf die elegant laufende Laura H. aufmerksam. Die kleine 13jährige wird von einem Vereinstrio begleitet. Bei welchem Sport können schon Rentner mit Schülern gemeinsam dabei sein? Mit größtem Vergnügen hänge ich mich an die Gruppe, ohne zu spüren, dass ich ins Verderben laufe. Nach 3km muss ich einsehen, dass das Tempo viel zu hoch für mich ist. Laura ist im Ziel schließlich 3 Minuten vor mir, während ich nach der Hälfte der Strecke verzweifelte Stehversuche mache und mich nur mit Routine aufrecht ins Ziel schleppe. Die Hoffnung, unter 45 Minuten zu bleiben, habe ich längst aufgegeben. Immer wieder erstaunlich ist nur, dass ich nach 2 Minuten Erholung schon wieder denke: Warum ging das nicht schneller?


(Foto Kleinikel/LG Ahlen) Laura hat den Rentner am Ende der 2. Runde locker abgeschüttelt.
 

354

09.12.12 Witten, Weihnachtslauf
1/1,5/4,5/9,1

Der Weihnachtslauf wurde in 22 Jahren nie vom Wetter verwöhnt, doch diesmal kommt es für Veranstalter und Teilnehmer besonders dicke. Morgens um 7 Uhr ist die Laufstrecke von ein paar Zentimetern Neuschnee bedeckt, bald darauf setzt Dauerregen ein. Dass dennoch das volle Programm stattfinden kann, ist dem unerschrockenen Einsatz aller Helfer von Verein und städtischem Betriebsamt zu verdanken. Von den Teilnehmern werden sie nicht enttäuscht, denn von 1100 Vorangemeldeten erscheinen immerhin über 800, davon mehr als 70% Kinder und Jugendliche der Wittener Schulen!

Auch die Qualität kommt nicht zu kurz, denn die Aktiven des TV Wattenscheid 01 nutzen die Wittener Runde für eine schnelle Trainingseinheit und stellen dann selbstverständlich die Sieger. Richtige Streckenrekorde bleiben ihnen aber vorenthalten, denn wieder einmal wurde die Route verändert und die Gesamtdistanz reduziert sich diesmal auf ca. 9,1km.


Zu meinem Lauf: 9,1km, 40:24, 3. M55 von 6, 42. insgesamt von 151 (28%)

Wieder einmal bestätigt sich die Regel: Wenn man nichts erwartet, läuft es plötzlich gut! Ich gehe zurück-haltend auf die Schneematsch-Runde und merke bald, dass es mir besser geht als letzte Woche, vermutlich eben deshalb. Dann wundere ich mich, dass Achim F. in Sichtweite bleibt und ich sogar näher komme. Da kann was nicht stimmen, aber es motiviert mich dennoch. 6 Runden sind zu laufen, von mal zu mal erscheinen sie mir kürzer. Kommt Falko S. nicht allmählich von hinten? Wer sich umdreht, zeigt Schwäche. Beim Bahnhofstraßen-Endspurt schwächel ich etwas, da kommt unverhoffte Hilfe. Die Geschwister D. treiben mich ins Ziel und zu fortgeschrittenen Atem-Übungen. Mein Quäl-Niveau ist beachtlich und stellt mich zufrieden. Das war ein Tag der besseren Art.


Foto MDC:  Kriegt man mehr Luft, wenn man das Maul auftreißt? Stöhnend folge ich der D-Pace.
 

353

01.12.12 Herdecke, Nikolauslauf
9,6

Traditionell versammelt sich beim Nikolauslauf des Ruderclubs Herdecke nochmal alles, was Rang und Namen hat. Die schöne, schnelle Strecke um den Hengsteysee, eine liebevolle Organisation, lange Kuchentheke und leckerer Glühwein - da gehen die meisten auch nach dem Zieleinlauf nicht direkt nach Haus. Gemessen an der Wartschlange, muss sogar die Bratwurst gut sein, doch da enthalte ich mich der Stimme.

Allein aus der Nachbarstadt Witten kommen weit über 100 Teilnehmer. Der Samstagnachmittag an der Ruhr mutet eher an wie ein riesengroßer Lauftreff. Doch dann geht es höchst sportlich zu. Wer vorn dabei sein will, muss hier in Bestform sein.


Zu meinem Lauf: 9,6km, 44:01, 8. M55 von 42 (19%), 169. gesamt von 827 (20%)

Vorher hatte ich noch in falscher Läufer-Bescheidenheit behauptet: "Alles, was unter 45 Minuten ist, ist okay." Dann bemerkt nach 2km Thomas S. neben mir: "Du schnaufst ja jetzt schon!" Und er hat recht, mir pfeift die Lunge. Ich schaffe keinen Kilometer-Abschnitt mehr unter 4:30. Eine Stoppuhr kann so erbarmungslos sein. Wenigstens kann ich das Tempo einigermaßen halten. Das reicht aber nicht für die Konkurrenten. Erst zieht Falko S. mit einer Art von Triumphgeheul an mir vorbei, dann ignoriert mich Jörg-Peter Z. mitleidlos überholend. Es sieht so aus, als müsse ich mich auch nächstes Jahr in M60 in Bescheidenheit üben.


Foto RC Herdecke: Ich kann mein Elend nicht mehr ansehen, hinten lauert schon JPZ.
 

352

07.10.12 Chicago (US), Marathon
42,2

Der Chicago-Marathon gehört zu den 5 "major" Marathons der Welt, die sich zu einer gemeinsamen Elite-Wertung zusammengetan haben und eine jährliche Millionenprämie für die Serien-Sieger ausschütten. Dennoch ist Chicago in erster Linie eine US-amerikanische Veranstaltung, und die 10% Ausländer sind nur solche, die selbst die 5 Majors für sich verbuchen wollen. Aus Deutschland sind nur rund 200 am Start, im Gegensatz zu über 2000 in New York. Zu Unrecht!

Denn Chicago ist zweifellos für "richtige" Läufer die bessere Wahl. Schnelle flache Strecke, Top-Organisation, begeisterte Zuschauer, Start und Ziel mitten im Zentrum ohne lange Wege - wer eine gute Zeit laufen will, hat hier beste Bedingungen. Und nicht nur nebenbei ist Chicago selbst eine Attraktion: eine Stadt mit Party-Atmosphäre, lebendig und doch ohne Hektik, mit toller Architektur und schön am Michigan-See gelegen.
 

Zu meinem Lauf: 42,2km, 3:50:33, 218. M55 von 1009 (22%), 8687. gesamt von 37315 (23%)

Wenn ich nicht 2004 bei interAir gelandet wäre, hätte ich Chicago schon viel früher gelaufen. Schon lange vor Einführung der Major Marathons hatte ich mir Windy City als Wunschlauf in USA ausgeguckt. Doch dann dauerte es weitere 8 Jahre, bis es so weit war. Die Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Und das auch, weil hier der Frauenanteil über 43% beträgt. Das merkt, sieht und spürt Mann auch auf der Strecke.

Nach dem lauf-verkorksten Sommer bin ich fast ohne Lauf-Training am Start und gehe die Sache locker an. Gehpausen an den Verpflegungsstellen leiste ich mir sonst nicht, heute fühle ich mich damit besser. Geduld ist Pflicht, wenn der längste Trainingslauf 95 Minuten gedauert hat und erst am letzten Dienstag war.
Die Bedingungen sind tatsächlich optimal. Als der 3:50-pacemaker mich nach 5km einholt, geht es mir so gut, dass ich dranbleibe, und das erstaunlicherweise bis fast zum Schluss.

Ungefähr bei Halbmarathon holt Siggi mich ein, und wir laufen gut 10km gemeinsam. Er ist M65 und ein leuchtendes Beispiel dafür, dass Laufen jung erhält. Es ist ein Vergnügen zu sehen, mit welch jugendlicher Freude er diesen Tag genießt. Unser Tempo macht mich zweifeln, doch als ich Traubenzucker einwerfe, laufe ich ihm sogar davon und die 5km von 30 nach 35 werden meine schnellsten. Endlich mal ein Marathon, den ich vorzeigen kann. Zwei gleich schnelle Hälften schaffe ich zum ersten Mal. Die unverhoffte Jahresbestzeit versetzt mich in Hochstimmung und wird noch wochenlang nachwirken.

 

Hochstimmung schon bei Meile 12; Siggi ist gut drauf; Medaillenträger im Ziel. (Fotos © interAir)

Werbung: Wenn Chicago, dann mit interAir

351

04.08.12 Dortmund, Lauf am Fredenbaum
1,2/5/10/21,1

Mit der 7. Auflage ist der Lauf im Dortmunder Fredenbaumpark noch jung und hat sich bereits in der dünn besetzten Sommerferienzeit gut etabliert. 621 Teilnehmer über alle Distanzen ist eine achtbare Zahl für diese Insider-Veranstaltung von Läufern für Läufer. Die Strecke ist mit vielen Kurven und Ecken nicht unbedingt schnell und vielleicht etwas zu lang, doch ist sie schattig und schön - für einen kleinen familiären Sommerlauf gerade richtig. Für 8 Euro Startgeld gibt es Medaille, T-Shirt und Urkunde: eine geradezu üppige Bescherung.
 

Zu meinem Lauf: 10km, 45:08,
3. M55 von 10, 46. gesamt von 195 (24%)

Nach dem Radsommer und einem fast auf Null gedrückten Lauftraining soll dies eine Standortbestimmung und nur eine kleine Tempospritze für mich werden. Wie so oft ist aber alle Zurückhaltung schnell vergessen, wenn ich ein bekanntes Konkurrenzgesicht sehe, in diesem Falle der geschätzte Reinhold H. Er war jahrzehntelang schneller als ich, also bleibe ich respektvoll in seinem Windschatten, was mir ohnehin schon Atemnot verursacht. Mit Kurvenschneiden und heftigem stilgerechten Arme-Schwingen kann ich aber dranbleiben und mich dann wundern, dass er nach 7km langsam zurückfällt. Das darf er, ist er ja schon ein Jahr älter als ich und in M60. Ich wundere mich über gute Split-Zeiten und hoffe auf eine klare 44er Zeit, habe aber übersehen, dass eine Km-Vermessung viel zu lang war mit einem unmöglichen Split von 5:44min. So komme ich zunächst etwas enttäuscht ins Ziel und bin dann aber doch mit mir im Reinen, denn etwas Luft nach oben kann nicht schaden.

(Foto von Dirk F.)  Grau weht der Restschopf beim Zielsprint
 

R12

08.07.12 Albertville - La Toussuire (F), L'etape du Tour Acte 1
153km/4750Hm

Kaum vorstellbar, dass die Profis eine solche Bergetappe innerhalb einer 3-Wochen-Tour mal so mitfahren.
4 Pässe: Col de la Madeleine, Col du Glandon mit Col de la Croix de Fer, Col du Mollard und Schlussanstieg nach La Toussuire! Eine Route, die sich als landschaftliche Traumstrecke herausstellt. Besonders die lange Anfahrt zum Glandon auf einer einspurigen Bergstraße macht die Radler zu Wanderern direkt in der Natur.

Der morgendliche Dauerregen reduziert das Starterfeld bereits auf 5.688 Teilnehmer, doch die Strecke schluckt davon nochmal 20% und letztlich erreichen nur 4.422 registrierte Fahrer das Ziel. Dabei wird das Zeitlimit heute sehr großzügig gehandhabt; noch eine Stunde nach Zielschluss darf man sich als Finisher fühlen. Der Besenwagen ist von der Menge der Erschöpften überfordert und kann den Zeitplan nicht einhalten.


Zu meinem Rennen: 153km/4750Hm, 9:59:58, 
567. M55 von 926 (61%), 2.792. gesamt von 4422 (63%)

Mit Respekt und großer Unsicherheit gehe ich an diesen Start. Ein persönlicher Höhenrekord ist aufzustellen, wenn ich das Ziel erreichen will. Es ist meine 4. L'etape du Tour, und in den Vorjahren war dies immer der schwerste Tag des Jahres. Eine Woche strikter Regeneration aber zahlt sich nun aus.

Auch die früher oft risikofreudige Fahrweise der Tour-Teilnehmer ist heute nicht auszumachen. Nach dem Start haben alle Respekt vor der nassen Strasse. Die technisch anspruchsvolle Abfahrt vom Col de la Madeleine übersteigt noch meine unvollendeten Fahrkünste, doch danach kann ich am Berg mithalten und bin auch runter gut dabei. Selbst die Linkskurven gelingen immer besser. Meine kurze Radsaison findet einen versöhnlichen Abschluss und ich habe wieder dazugelernt. Der Col du Glandon wird mich wiedersehen. Eine so schöne Route will einmal in Ruhe gefahren werden.
 

R11

01.07.12 La Villa (ITA), Maratona dles Dolomites
55km/1800Hm, 106km/3000Hm, 138km/4100Hm

Über den Maratona muss man nicht mehr viele Worte verlieren, er ist Legende. Schöner geht es einfach nicht mehr. Wenn es eine Radveranstaltung gibt, auf die ich in keinem Jahr verzichten möchte, dann ist es diese. Ab der 10. Teilnahme ist die Startnummer garantiert. Über 25.000 Bewerber haben nicht dieses Privileg und sind auf die Verlosung angewiesen.


Zu meinem Rennen: 138km/4100Hm, 8:20:49,
234. M55-59 von 310 (75%), 3.204. M gesamt von 3957 (81%)

Die Platzierung zeigt es schon: Es war nicht mein Tag. Was auch keine Überraschung war. Zu wenig Training in den Monaten zuvor, zuviel Training in der letzten Woche zuvor. Bis zum Passo Giau ist es noch Genuss, doch dann schlägt die Hitzewelle auf mich ein. Ich werde wie letzten Sonntag durchgereicht und muss die allerletzten Körner mobilisieren.

Das Lächeln bei der Zieleinfahrt gelingt noch, doch dann lasse ich mich rücklings fallen und nur noch bedienen von glücklichen Mitfahrern, denen es besser geht. Wer sich heute von den Temperaturen auf die Mittelstrecke leiten ließ, hat es eindeutig richtig gemacht. Ich dagegen werde immer noch das Opfer meines eigenen Dickschädels ...
 

R10

24.06.12 Nauders (AUT), Dreiländergiro
168km/3500Hm

In der 2. Reihe der Rad-Alpenmarathons hatte sich der Dreiändergiro dank des spektakulären Stilfser Jochs und trotz einiger Defizite in der Organisation etabliert, und die 3000 Startplätze waren frühzeitig ausgebucht.

Doch nun spielen die Schweizer Behörden nicht mehr mit. Nach 19 Ausgaben wollen die Eidgenossen dem Autoverkehr endgültig den Vorrang geben und die Engadiner Talstrasse nicht mehr mit Radfahrern belasten.

Falls diese Tour weiterlebt, dann leider nur mit einer reduzierten Runde, vielleicht dann über Stilfser Joch und Münstertal.


Zu meinem Rennen: 168km, 3500 Höhenmeter,
8:20:49 Std, 789. Master (45 und älter) von 1069

Zu meiner 3. Teilnahme in 4 Jahren kommt es nur deshalb, weil der Termin so schön in den Alpen-Urlaub passt und mit dem Maratona in der nächsten Woche kombiniert werden kann.

Die 48 Kehren des Stilfser Jochs kenne ich inzwischen zur Genüge und gehe forsch ans Werk. Etwas zu forsch, wie ich am folgenden Ofenpass feststellen muss. Sonst ein ordentlicher Kletterer, werde ich dort wieder nach hinten durchgereicht. Im Tal dann hilft mir eine gute Gruppe und der Rückenwind, so dass es trotz mangelhafter Form zu einer Streckenbestzeit reicht! Ich bin 15 Minuten schneller als vor 2 Jahren, zumeist wohl der Kürzung der Verpflegungspausen zu verdanken.

350

26.05.12 Arolsen, Waldmarathon
5/10/21,1/42,2

Dem traditionsreichen Advent-Marathon hat der Wechsel zum Pfingstwochenende nicht gut getan. Früher kamen im konkurrenzlosen Dezember 500 Läufer, jetzt sind davon ganze 65 Finisher geblieben. An der Strecke liegt es nicht. Eine schöne hügelige Runde durch Wald und Flur ist zweimal zu durchlaufen, und die Versorgung an der Strecke ist ordentlich. Im Ziel allerdings müssen wir uns mit Getränken aus dem Kanister und einer Papier-Medaille bescheiden. Was bleibt, sind die unterhaltsamen Geschichten von Moderator und Organisator Heinrich Kuhaupt, einem waschechten Original und Unikum der Laufgeschichte.
 

Zu meinem Lauf: 42,2km, 3:56:20, 3. M55 von 7, 14. gesamt von 65 (22%)

Wieder einmal wird die alte Regel bestätigt: Am besten läuft es, wenn man nichts von sich erwartet. Einfach mal einen Trainings-Marathon laufen, ist heute meine Devise. Gedankenlos gehe ich an den Start und vergesse dabei die Brust-Pflaster. Die schmerzhaften Folgen zwingen mich zu einer Premiere: 20km in aller Öffentlichkeit mit freiem Oberkörper! So entblößt erdreiste ich mich zudem, die führende Dame auf der zweiten Runde zu begleiten. Meine Rippen-Reize scheinen sie jedoch nicht weiter in ihrer Leistung zu beeinträchtigen. Sie kann sich im Finish noch steigern und läuft mir davon, während ich hochzufrieden bin, endlich einmal wieder ohne Probleme mit konstantem Tempo 42km zu Ende zu bringen.
 

349

12.05.12 Bochum, Rund um den Ümminger See
Günter-Mette-Gedächtnislauf
5

Die Erkenntnis zu diesem verkannten Provinzlauf bleibt unverändert: Er hätte viel mehr Teilnehmer verdient, aber wenn tatsächlich mehr kämen, wäre es nicht mehr so schön. Hier kennt fast jeder jeden, und der Lauf wird fast zur Nebensache beim Plausch am Samstagmorgen. Zum Glück dauert es eine Weile bis zur Siegerehrung. Es wäre auch schade, zu schnell wieder auseinanderzugehen. Die familiäre Atmosphäre kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier Qualität statt Quantität am Start ist. 21 Läufer bleiben unter 20 Minuten!

Zu meinem Lauf: 5km, 21:30,
3. M55 von 5, 33. gesamt von 82 (40%)

Bei diesem Pflichtstart gehe ich traditionsgemäß an die Kotzgrenze. Als ich 2 Tage vorher am Kemnader See mal einen Kilometer Tempotraining hechelte, hörte ich einen Passanten sagen: "Ist der bekloppt?" Hier am Ümminger wundert sich keiner. Ich sehe hier immer so aus. Dass Walter K. mich 200m vor dem Ziel überholt, muss ich nach kurzer Gegenwehr mangels Lungenkapazität akzeptieren. Im Ziel sinke ich in Baumes Schatten auf die Wiese und verstecke mich solange, bis ich wieder wie ein Mensch aussehe. Der Trost des Tages: Alle 32 Läufer vor mir sind jünger als ich!
 

348

22.04.12 London, Marathon
42,2

 

Bild-Bericht

 

Zu meinem Lauf: 42,2km, 3:52:14,
194. M55 von 943 (21%), 8867. gesamt von 36.697 (24%)

Klaus Duwe, Berichterstatter von marathon4you.de, ist mehr als 200 Marathons in aller Welt gelaufen. Die Überquerung der Tower Bridge beim London Marathon ist für ihn "der Höhepunkt in meinem Läuferleben". Ich kann es ihm nachfühlen. Auch beim 13. Mal würde ich hier am liebsten stehenbleiben, die Augen schließen und das Läufer-Leben für immer spüren. Für anglophile Läufer kann es nichts Schöneres geben, als hier beim London-Marathon dabei zu sein.

Bis kurz vor km 30 ist es für mich reiner Genuss. Dann höre ich mich plötzlich nach Luft schnappen und weiß, was die Stunde geschlagen hat. Der Rest ist reine Fettverbrennung, und das heißt Quälerei der schlimmsten Art. Ich bin unterzuckert wie noch nie, nehme verzweifelt Weingummi, das die Zuschauer reichen, und will nur noch ohne gesundheitliche Schäden ins Ziel kommen. Das gelingt, und mit der Medaille in der Hand kann ich schon wieder strahlen.

Claire Squires, eine junge, gut trainierte Läuferin, hat dieses Glück nicht. Sie stirbt noch auf der Strecke, kaum 1km von der Ziellinie entfernt. Die Reaktion der Öffentlichkeit zeigt, was den Unterschied ausmacht. In Deutschland ätzt der Internet-Mob in solchen Fällen: "Selbst schuld!" In England geht innerhalb einer Woche fast 1 Million Pfund an Spendengeldern ein. Auch ein Grund, sich auf der Insel so wohl zu fühlen.
 




 

347

07.04.12 Paderborn, Osterlauf
1/1,5/5/10/21,1

Was hat dieser Lauf, dass er 66 Jahre lang bestehen kann und diese Serie heute mit einer Rekordbeteiligung krönt? Zum Einen ist es sicherlich der fast konkurrenzlose Termin am Ostersamstag. Danke an all die freiwilligen Helfer, die ihr Osterwochenende einschränken zugunsten der Läufer! Dazu gehört auch ZDF-Mann Wolf-Dieter Poschmann, der den Nachmittag am Mikrofon verbringt und sich dabei nicht auf die Promi-Elite beschränkt, sondern fachgerecht die Hobbyläufer kommentiert.

Wer allerdings glaubt, die Läufer kämen nach Paderborn wegen einer schönen Strecke durch die idyllische Altstadt, der sieht sich enttäuscht. Es ist kein Citylauf, sondern die Route führt wenig unterhaltsam durch Vorortsiedlungen, wo hier und da aber gute Stimmung herrscht. Der entscheidende Vorteil in Paderborn aber ist: Die Strecke ist superschnell!
 

Zu meinem Lauf: 21,1km, 1:36:27,
13. M55 von 92 (14%), 322. gesamt von 1526 (21%)

Im Läuferleben sind sie rar, aber es gibt sie: Die wenigen Tage, an denen alles perfekt ist; eine schnelle Strecke, optimales Wetter, die richtige Tagesform.

Zum Start begleitet mich Rolf A., seines Zeichens M55-Favorit, und demzufolge stehe ich weit vorn in Sichtweite zu den Kenianern. Nach dem ersten Kilometer in 4:19 komme ich etwas ins Schnaufen, doch dann pendele ich mich bei etwas über 4:30 ein. Das kommt mir immer noch schnell vor, aber die Lunge spielt mit.

Lauf ich so nah am Limit, dass es um Leben und Tod geht? Jedenfalls beginnt mein Leben in plötzlichen Flash-Fotos an mir vorbeizuziehen ... das muss am bevorstehenden Geburtstag liegen. Das ist alles andere als positives Denken, und ich zwinge mich schnell, das zu verdrängen. Lieber achte ich auf die Zwischen-zeiten, die mich mehr und mehr in Hochstimmung bringen.

Schon 3 Kilometer vor dem Ziel bin ich mir sicher. Das ist heute ein Lauf für die Historie. Die relative Bestzeit um mehr als 2 Minuten pulverisiert! Die beste Laufleistung seit 8 Jahren. Wie ist das möglich? Ist das die österliche Auferstehung des Ungläubigen?

Es gibt sie also doch noch, die selten schönen Tage: Beim Laufen.

346

01.04.12  Haltern, Flaesheimer Halbmarathon
1/1,8/5/10/21,1

Die Veranstalter beklagten sich etwas über schwache Teilnehmerzahlen. Mit nur 350 Läufer/innen über alle Distanzen war man enttäuscht, früher seien es schon mal doppelt so viele gewesen. Vielleicht liegt es daran, dass die Halbmarathon-Veranstaltungen immer mehr werden. An der Qualität dieses kleinen, sympathischen Laufs kann es nicht liegen. Für ganz kleines Geld (6,50 für Nachmelder) läuft man hier auf grüner Strecke durch die Haard, wird mit Wasser und Tee versorgt und erhält eine Urkunde. Punkt. Mehr braucht der Läufer nicht. Die Strecke wurde von den Teilnehmern als ca. 300m zu kurz empfunden, denn der erste km war deutlich zu kurz vermessen. Das machen die zum Teil recht deutlichen Anstiege um bis zu 70 Höhenmeter aber bei der Beurteilung der Leistung wieder wett.
 

Zu meinem Lauf: 21,1km, 1:43:24, 4. M55 von 12 (33%), 98. gesamt von 190 (52%)

Alter schützt vor Torheit nicht. Und auch Erfahrung macht nicht unbedingt klüger. Denn eigentlich sollte dies ein Trainingslauf mit knapp 2 Stunden werden. Doch wenn der Lokalrivale aus derselben Altersklasse mit am Start steht, dann gibt es kein Halten mehr. Zu Anfang lasse ich Andreas B. noch in Sichtweite davon laufen und nehme mir vor, ihn möglichst spät einzuholen. Doch nach dem ruhigen Start fühle ich mich so schön warmgelaufen, gehe nach halber Distanz wortlos an ihm vorbei und mag das Tempo nicht mehr reduzieren, weil es heute so schön im Wald ist. Ob ich das Pulver für nächsten Samstag heute schon verschieße, ist mir herzlich egal. Hier im Wald schalte ich den Kopf ab und laufe, wie der Bauch es will. Ich bereue nichts. Jedenfalls nicht heute.
 

345

11.03.12  Hörnum-List, Syltlauf
33,3


Promenaden-Mischung: Verpflegung auf halber Distanz in Westerland

Die 800 Startnummern für den Lauf über die ziemlich lange Insel sind immer sofort ausverkauft, nachdem sich Veranstalter durchgerungen haben, es nochmal zu machen. Eigentlich sollte damals der 25. schon der letzte Syltlauf sein, doch nun wartet man jährlich die immer größeren Lobeshymnen ab, bevor sich Franz Beilmann und Co. genug geziert haben und zugeben, dass auch Organisieren Spaß macht.

Hier darf ich es ja sagen: Auch wer ohne Startnummer anreist, wird vor Ort noch auf dem Schwarzmarkt fündig. Und zwar zu Dumping-Preisen. Jedenfalls solange nicht allzuviele diesem Rat folgen.


Zu meinem Lauf: 33,3km, 2:53:20,
11. M50 von 50 (22%), 184. gesamt von 724 (25%)

Auch beim 6. Start bin ich immer noch kein Syltfan. Das wird auch nichts mehr. Um sich hier wohl zu fühlen, muss man entweder steinreich sein oder zu zweit und frisch verliebt. Aber allein und noch dazu bei schlechtem Wetter wird das Warten auf den Lauf zum Depri-Test. Die Schönheit von Westerland trägt ihren Teil dazu bei.

Gut, dass der Lauf alles wett macht. Eine liebevolle und fachge-rechte Orga, die zweite Streckenhälfte durch die Dünen, die kunstvoll gestaltete Medaille und der Händedruck von Franz: dann weiß man, es hat sich wieder gelohnt. Ich bin sogar schneller als in den letzten beiden Jahren und komme mit Anstand ins Ziel. Zwar erkundigen sich besorgte Helfer, ob es mir gut gehe, aber die sollten mich erst mal sehen, wenn es mir nach einem richtigen Endspurt wirklich schlecht geht.
siehe auch: Fotogalerie Sylt

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www.gtl.fotograf.de: Wir sind so gern in der Natur, weil sie keine Meinung von uns hat.25.02.12  Bad Salzuflen, Baukasten-Lauf
10/18/26/34/42,2

Der größte Lauf in Lippe lebt in erster Linie vom größten Lauf in Ost-westfalen. Die meisten der Teilnehmer in Salzuflen bereiten sich auf den Ende April stattfindenden Hermannslauf vor und betrachten den Baukasten-Lauf als willkommene Gelegenheit, um sich an längere Distanzen zu gewöhnen. Entsprechend locker ist die Stimmung im Kurort Salzuflen. Bestzeiten sind auf der profilierten, regendurchweichten Waldrunde ohnehin nicht möglich, es geht hier um den Trainingseffekt. Ein Lauf, der keine Schlagzeilen macht, aber alles bietet, was sich der Läufer wünscht. Und eben die Besonderheit, dass man sich endgültig erst auf der Strecke entscheiden muss, wie weit man läuft.


Zu meinem Lauf: 26km, 2:20:43,
5. M55 von 30 (17%),  115. gesamt von 470 (24%)

Es ist zweifelsohne ein Fehler, sich mit Leistungen der Vergangenheit zu vergleichen, wenn man auf dem Sprung in die M60 ist. Trotzdem kann ich es nicht unterdrücken. Früher bin ich hier länger und trotzdem schneller gelaufen, und das bei Schnee und Eis. Diese Zeiten sind nun mal vorbei. Ich tröste mich damit, dass ein Fortschritt zu erkennen ist. Wo vor 2 Wochen noch die Beine meuterten, geht es heute in konstantem Tempo weiter, und die letzen Kilometer sehen sogar noch einen Endspurt.

Im Ziel allerdings bin ich vor Erschöpfung kaum in der Lage, mich umzuziehen, und es gibt Körperteile, die kaum wiederzufinden sind, aber zum Glück jetzt auch nicht gebraucht werden.

Foto von www.gtl.fotograf.de: Im Kurort lässt sich entspannt laufen.

343

12.02.12  Herten-Bertlich, Straßenläufe
850m/5/7,5/10/15/21,1/30/42,2

Es ist immer wieder verblüffend, wieviele Läuferinnen und Läufer sich ausgerechnet in Bertlich die Marathon-Distanz zumuten. Mag die Organisation auch noch so perfekt sein, die Strecke bleibt nicht gerade erbaulich. Wer hier mehr als eine 14km-Runde läuft, muss entweder den Kopf abschalten können oder auf ausgeprägte Willensstärke vertrauen. Beides sind Fähigkeiten, die Läufern überdurchschnittlich oft gegeben sind.

Und Bertlich hat seit langem Kultstatus. Das zeigt auch der Blick in die Ergebnisliste: Die Mitglieder des 100-Marathon-Clubs geben sich hier regelmäßig ein Stelldichein.


Zu meinem Lauf: 21,1km, 1:45:06, 5. M55 von 10, 42. gesamt von 104

Seit ich vor Jahrzehnten mal einen 30er in Bertlich genossen hatte, stand für mich fest: Hier nie wieder mehr als eine Runde. Diesem Prinzip werde ich heute erstmals untreu, denn das Läufer-Gewissen verlangt in der Marathon-Vorbereitung nach langen Läufen.

Unterwegs auf der Strecke geht mir dann auf, dass ich seit Oktober nie mehr so lang gelaufen bin wie heute. Meinen Beinen fällt das auch ein: Sie erklären nach 15km, es sei jetzt genug. Laufen kann so schön sein - aber auch schön schmerzhaft.

"Schmerz ist Schwäche, die den Körper verlässt." Wenn der Spruch stimmt, muss ich heute ganz schön stark geworden sein.

Harry-Foto: Auf der Schluss-Runde spiegelt der Gesichtsausdruck die Meinung der Beine wider.
 

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